Wie OSSD-Ausgänge funktionieren

 

OSSD bedeutet „Output Switching Signal Device". Diese Ausgangsart wird typischerweise bei Sicherheitssensoren und Sicherheitslichtgittern oder für sichere Steuerungsausgänge verwendet. Herkömmlich 24 V DC-Ausgänge sind für Sicherheitsfunktionen eigentlich kritisch, da diese nicht von einer externen 24 V Leitung über einen Kurzschluss detektiert werden können. Aus diesem Grund werden die zwei OSSD-Ausgänge zeitversetzt abgeschaltet. In der Pausenzeit des Ausgangs wird ein eingebauter Eingang aktiviert und rückgelesen. Liegen nach dem Abschalten des Ausgangs 24 V am Eingang an, wird ein Fehler erkannt und die zwei eingebauten Prozessoren schalten beide Ausgänge sicher ab. Durch diese Technologie können Kurzschlüsse und Querschlüsse einfach und bis zu PLe nach EN ISO 13849-1 überwacht werden. Mit Hilfe einer erweiterten LED-Diagnose, wie an der Prozesszuhaltung HOLDX R oder den RFID-Sicherheitssensoren des SAFIX lassen sich die dedektierten Fehler am Sicherheitssensor schnell erkennen und erleichtern die Fehlersuche erheblich.


Zeitverlauf der Ein- und Ausgangsfunktionen

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